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New DeveloperEnvironment

Im Zuge meines Crash-Kurs Praktikums in einer befreundeten IT-Butze war der erste Tag sehr ansprechend.

Neben den Diskussionen um Grundmotive zur Spielentwicklung von uplnk, Grenzen und Möglichkeiten, wurde dann auch debattiert in welcher Entwicklerumgebung ich arbeiten sollte, um zum einen den Überblick zu behalten und zum anderen auch die Möglichkeit in Betracht zu ziehen Frameworks mit einzubinden.

Es ist zwar klasse, dass ich zwecks Verständnis vieles “from Scratch” aufbauen möchte, doch sind viele Räder bereits erfunden worden und ich sollte sie dann auch nutzen.

Außerdem sprachen wir über Ressourcen wie Speicherverwaltung und Rechenleistung am Beispiel einer Sortierroutine, wie man diese bewerkstelligen kann. Also lässt man die relationale Datenbank das sortieren, holt man sich den Match aus der DB und sortiert es dann on the fly, schreibt man es erstmal in ein Array, nutzt man mehrdimensionale Arrays oder gar nutzt man eine Kombination daraus und schreibt es in ein hidden Canvas und arbeitet immer nur mit neuen Matches während man dann die Dismatches verwirft.

Darüber wurde mir dann sehr schnell klar, wie schnell man an die Leistungsgrenzen kommen kann, denn wenn nur eine handvoll User auf die gleiche Sortierroutine zugreifen sind das vielleicht nur 1 oder 2 ms, welche dann im System benötigt werden. Bei 100 Usern summiert sich das dann ganz schnell auf. Wenn dann noch schlechter Programmierstil gepaart mit unnötigen Schleifen die Systeme verlangsamen kann es auch mal eben zum Timeout kommen. Ganz zu schweigen davon, wenn die Userzahlen im 4 oder 5 stelligen Bereich wären.

Nun denn, um die neue Entwicklerumgebung beim Namen zu nennen: Emmet bzw. Visual Studio Code mit ein paar hilfreichen Erweiterungen sind nun auf meinen Notebooks installiert. Eines nutze ich permanent zuhause, das andere ist dann auch für unterwegs.

Wen es interessiert: ich habe mich derzeit von PCs verabschiedet, weil der Stromverbrauch kaum mehr im Verhältnis zur erbrachten Leistung steht. Meine Notebooks haben 35-60 Watt Netzteile und füttern damit dann jeweils ein lenovo B70-80 mit 16Gb Ram, einer i3-CPU und die interne GraKa intel HD 5500 schafft es noch 2 zusätzliche Displays anzusteuern, so dass ich dann jeweils 1 17″ Display + 2x 24″ Displays jeweils in HD zur Verfügung habe.