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VH-R (Virtual-Hacking Revolution)

Die Motivation, nochmals einen Versuch zu starten, es selbst in die Hand zu nehmen entstand aus verschiedenen Auslösern:

  • Damals war ich noch als Dozent in der Erwachsenenbildung unterwegs und habe vielfach Linux unterrichtet. Daneben auch Datenschutz und -sicherheit, Netzwerktechnik etc. Immer wieder wollten meine Teilnehmer im Grunde “echtes Hacken” erleben. Langwierig vorbereitete Laborversuche waren im Endeffekt dann doch eher langweilig, weil es nicht “echt” war.
    •  deswegen meine Idee, dann lernt mal wie ein “Hacker” zu denken und versucht in einem virtuellen Netzwerk eine Stunde zu überleben…
  • Dazu kam der damalige Gesetzesvorschlag, “Hackertools” als illegal einzustufen. Das BMI stufte dazu allerdings sämtliche Tools, die zur Standardausrüstung von System- und Netzwerkadministratoren gehören, wie “nmap”, “tcpdump” oder eben “WireShark” ebenfalls als illegal ein. Damals sah es so aus, als wäre diese Gesetzesnovelle als beschlossen anzusehen.
    •  deswegen meine Idee, wenn diese Tools in der realen Welt verboten sind, dann programmiere ich die im “Look&Feel” nach und dann kann man sich spielerisch dennoch Wissen über diese Werkzeuge aneignen…
  • Die BrowserSpiele, die letztlich nur “Items kaufen”, “Items verbessern”, “Items im Kampf einsetzen” .. in dem man auf diese “klickt” werden der Materie “(Black/White/Grey)-Hacken nicht mal im Ansatz gerecht.
    •  deswegen programmierte ich einen Telnet-Emulator, der nach dem Einloggen ein UNIX-ähnliches Betriebssystem simuliert, bei dem man sich auch mit “manpages” auseinandersetzen muss, um vorwärts zu kommen. Keine Klick-fertigen Icons, die einen gigantischen Prozess wie “Remote Hijack” auslösen, sondern ähnlich wie im Spiel “UPLNIK” auch die Erfordernis bereit halten, sich über mehrere Rechner einzuloggen und jeweils auch die Zugriffsloggs zu säubern um die Herkunft zu verschleiern, etc.

Aus diesen Gründen entstand dann 2006 das Projekt VH-R (Virtual-Hacking Revolution), welches ein abermaliger Versuch war, UPLINK netzwerkfähig zu bekommen. Und abermals erwieß sich der Aufwand als enorm und nicht mit Hobbyprogrammierern zu realisieren.

Doch, da es keine wirkliche “Deadline” gibt und aus einigen anderen Gründen, habe ich nun den alten Quellcode und die damalige Infrastruktur wieder aus dem Archiv geholt.

Erweiterungen und Visionen…