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UPLINK

Irgendwann 2005 spielte ich das erste mal UPLINK. UPLINK ist ein Single-Game, welches lokal auf dem Rechner (Windows oder Linux) installiert wird und den Spieler in die Welt des Untergrunds hinter der Thematik “Hacken” und “Cybercrime” hinein tauchen lässt.

Man ist ein “Agent”, der über die Fähigkeiten eines IT-Spezialisten verfügt, genauso die anderen “üblichen” Spezialitäten eines im Geheimen agierenden Auftragnehmers.

Insgesamt ist das Spiel sehr spannend aufgebaut und auch das Herz des IT-Profis in der realen Welt wird befriedigt, wenn man mal über die Simplifizierung der IT-Geräte oder die verwendeten IP-Adressen, welche sich nicht über das gelernte “Subnetting” auflösen lassen wie zum Beispiel 213.4.66.898.

Dafür werden jedoch Denkvermögen und Fantasie benötigt, um an Daten heranzukommen, wenn es darum geht Personendaten zu ändern, die sich in einer Behörde wie einer staatlichen Krankenversicherung befinden, oder in eine Bank einbrechen um Kundendaten zu klauen oder ein Unternehmen um deren Aufträge zu sabotieren. Oft wird man auch dazu gezwungen andere Agents verhaften zu lassen oder in Verkehrsunfälle zu verwickeln.

Technisch betrachtet ist die SpielEngine das warten auf imaginäre Aufträge, die ähnlich wie in “Mission Impossible” ins Mailpostfach trudeln, die man zwar grob einschätzen kann, wie Entlohnung, Teilabschläge und geschätzter Aufwand, doch manchmal erweisen sich die Aufträge als wesentlich schwieriger als vorher angenommen, da man mit anderen Agenten zusammenarbeiten muss oder bestimmte (kostspielige) Geräte auf dem Schwarzmarkt ergattern muss, um den Auftrag erfüllen zu können.

Letztlich sehr spannend und interessant gestaltet.

Doch leider (LEIDER) nicht netzwerkfähig.

Die fehlende Netzwerkfähigkeit hat bereits viele Programmierer auf den Plan gerufen, die sich Introversion angeboten haben. Die Diskussionen über eine Netzwerkversion ist nicht spurlos an den Entwicklern vorüber gegangen. Letztlich sorgte das hartnäckige Anfragen um eine solcher Erweiterung dafür, das Introversion den QuellCode offengelegt haben und fast 1Gb Daten in Form von StoryBooks, PDFs, Bildern, Dictionaries etc. den engagierten Programmierern in der Welt bereitgestellt haben.

Leider existiert bis heute keine NetzwerkVersion von Uplink.

Update: Über die Games-Searchengine MmoFacts fand ich am 21.10.2018 “Hacker Experience, welches nach erstem Registrieren und absolvieren der Übungsaufgaben dem sehr nahe kommt, was ich mir vorstelle. Leider ist das Spiel in englisch und spanisch, was zur Thematik der IT-Sicherheit und Hacking durch die Sprachen eher anstrengend ist. Gönnt Euch einen Blick auf HE2.

 

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